Chinesische Berufsschullehrer bei der Sturm-Gruppe

Gruppenbild HP

v.l.n.r.: Hans Käfler (Bayerisches Kultusministerium), Reinhard Böckl (alternierender Vorsitzender des Landesausschusses Berufsbildung der bayerischen Staatsregierung), Personalleiterin Renate Zenker-Sturm, Annette Perkuhn-Sterling, chinesische Berufsschullehrer, Ausbildungsleiter Matthias Altmann

Chinesische Berufsschullehrer überwiegend aus dem Bereich Shanghai sind aktuell zu Fortbildungsmaßnahmen für zwölf Wochen in Deutschland, davon vier Wochen in Thüringen und acht Wochen in Bayern. 18 davon und zwei Dolmetscher haben am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 die Sturm-Gruppe in Salching besucht, um sich einen Einblick in das deutsche Ausbildungssystem zu verschaffen. Besonders interessiert haben sie sich für die Ausbildungsform des dualen Studiums, wobei Theorie und Praxis miteinander verbunden werden, da solch ein Modell in China nicht angeboten wird.

Die Schulung der Lehrer erfolgt in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Bayerischen Kultusministerium, vertreten durch Hans Käfler und Reinhard Böckl, dem alternierenden Vorsitzenden des Landesausschusses Berufsbildung der bayerischen Staatsregierung.

Die Sturm-Gruppe wurde vertreten durch die Personalleiterin Renate Zenker-Sturm, Ausbildungsleiter Matthias Altmann und Ausbilder Manuel Aigner. Matthias Altmann gab im Besprechungsraum des Bürogebäudes einen Einblick in das inhabergeführte Unternehmen. „Fachkräfte bilden und binden“ laute die Ausbildungsphilosophie des Unternehmens. Aktuell würden bei der Sturm-Gruppe 110 junge Menschen ausgebildet. Ausgebildet werde in kaufmännischen und gewerblichen Berufen, sowie im dualen System in den Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Dazu arbeitet die Sturm-Gruppe mit Berufsschulen in Straubing, Regensburg, Deggendorf, Dingolfing und Landshut zusammen. Resultate der guten Ausbildung sei unter anderem die zweimalige Auszeichnung mit dem Ausbildungspreis des Landkreises-Straubing Bogen. Diesen habe bisher sonst kein anderer Betrieb zwei Mal erhalten, so Altmann.

Im Anschluss daran durften sich die chinesischen Berufsschullehrer selbst ein Bild von der Ausbildungswerkstatt machen. Besonders begeistert waren sie von den verschiedenen Azubi-Projekten, wie der selbstgebauten Kegelbahn oder dem eigens programmierten Tischaufzug.

   

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